Philip K. Dick schrieb im Jahre 1976 (Erschienen 1985 p.m.) den Roman „Radio Free Albemuth“. Ein Roman der der am Beginn der daraus folgenden "Valis-trilogie" stand. In diesem Roman erzählt Dick die Geschichte zweier Männer, die in den Strudel der Regierungpolitik geraten und mit all den Konsequenzen daraus leben oder aber auch sterben müssen.
P.K. Dick gingen in dieser Zeit einige schwerwiegende Eindrücke durch den Kopf, die er durch diverse „Erscheinungen“ zu verzeichnen hatte. Der bereits erwähnte Roman „Valis“ folgte insbesondere aus diesen Erscheinungen und Visionen.(vgl. Sutin 1994, S.257ff)
In Radio Free Albemuth bekommt dieses Wesen „Valis“ zum ersten Mal eine konkrete Form innerhalb eines Romans von Dick zugesprochen. Hier handelt es sich um eine Lebensform außerhalb unseres bekannten Sonnensystems, welche einen Satelliten in die Umlaufbahn der Erde geschickt hat, um bestimmte Personen auf dem Planeten zu beeinflussen. Diese Beeinflussung ist in der Form einer Revolution gegen den vorhandenen Machtapparat im Roman zu finden. Eine Revolution, die zum scheitern verurteilt ist, zumindest bis zu den letzten Seiten der Geschichte, nach denen alles wieder offen bleibt.
P.K. Dick gingen in dieser Zeit einige schwerwiegende Eindrücke durch den Kopf, die er durch diverse „Erscheinungen“ zu verzeichnen hatte. Der bereits erwähnte Roman „Valis“ folgte insbesondere aus diesen Erscheinungen und Visionen.(vgl. Sutin 1994, S.257ff)
In Radio Free Albemuth bekommt dieses Wesen „Valis“ zum ersten Mal eine konkrete Form innerhalb eines Romans von Dick zugesprochen. Hier handelt es sich um eine Lebensform außerhalb unseres bekannten Sonnensystems, welche einen Satelliten in die Umlaufbahn der Erde geschickt hat, um bestimmte Personen auf dem Planeten zu beeinflussen. Diese Beeinflussung ist in der Form einer Revolution gegen den vorhandenen Machtapparat im Roman zu finden. Eine Revolution, die zum scheitern verurteilt ist, zumindest bis zu den letzten Seiten der Geschichte, nach denen alles wieder offen bleibt.
Dick verwendet hier aus seiner eigenen Biographie vorhandene Elemente. Phil, einer der beiden Hauptprotagonisten, hat erst einen Job in einem Radiosender und anschließend arbeitet dieser als freier Sci-Fi Autor (hier führt Dick größtenteils seine eigenen Romantitel als Referenzen an). Nicholas Brady, der zweite Hauptcharakter im Roman, arbeitet bei einem Musik – Label als einer der Sendeverantwortlichen.(vgl. Dick 2008)
Hier kommen Elemente aus P.K. Dicks Leben selbst vor. Auch er arbeitete mit 24 Jahren als Radiomoderator und in einem Plattenladen. Seine ersten Short Stories schrieb er als Teenager und verkaufte die erste davon 1952. Was aber nun zu diesem Romanen führte, waren unter anderen die Vorkommnisse, welche im Dick´schen Lebenslauf als 2-3-74 Erfahrungen angeführt werden. Diese Erfahrungen beschreiben seine Visionen mit einem Rosafarbenen Lichtstrahl, so wie dass sein Hund plötzlich an Intelligenz massiv zugelegt hatte. Diese Visionen verarbeitete Dick erst in seinem Familiären Umfeld und in seinen Niederschriften, in der so genannten „Exegese“, die er acht Jahre lang neben seinen Romanen führte. In seinen Romanen tauchte dann in weiterer Folge „Valis“ auf. Auch im realen Leben bezeichnete Dick die Erscheinung und deren Halluzinogenen Auswirkungen als „Valis“.(vgl. Sutin 1994, S. 316ff)
Dick wusste nach eigenen Angaben selbst nicht, ob er diesen Erscheinungen trauen konnte, oder ob alles nur durch den Drogen- und Schmerzmittelgebrauch zustande kam. Im Selbstzweifel fielen ihm aber grandiose Geschichten für seine Romane und Kurzgeschichten ein. Seine Beschreibungen der „Lichtbilder“, wie Dick sie selber nannte, tauchten in den oben erwähnten Werken auf, aber auch zum Beispiel als „Strampelanzug“ von Fred/ Bob in „A Scanner Darkly“.(vgl.ebd. S. 323)
Die „Mass Communication“, die eigentlich das gefragte Thema dieses Blogs ist, wird im Roman Radio Free Albemuth wie folgt zu Tage gefördert.
Als erstes ist die Machtstruktur an sich, wie in so gut wie allen Werken Dicks, ein wichtiger Aspekt in diesem Roman. Diese Macht, sei es in der Form der FAP - Mitarbeiter (Friends of American People) oder „Valis“ selbst, ist extrem manipulativ. Beide „Institutionen“ werden in diesem Roman in ihren Einflussnahmen auf die Protagonisten geschildert. Über die Instrumente, wie Radio, Musik und Schrift in Buchform (genauer, die Science-Fiction Romane von Phil), wird hier die Mass Communication praktiziert.
Ein weiterer Aspekt ist die spirituelle Erfahrung, im Bezug auf „Valis“. Diese wird in der Geschichte selbst auch mit einem göttlichen Wesen verglichen. Hier führt Dick einen erheblichen religiösen Abschnitt ein, der, wie oben erwähnt, auch für ihn persönlich wichtig war. Die Aufklärung, ob es sich wirklich um Gott handelt, findet im Roman nicht statt. Immer wieder wird auf dieses Extraterrestrische Wesen Bezug genommen, allerdings meist nur in der Form des Satelliten außerhalb der Erde und dessen Einfluss auf die diversen Figuren im Roman.
Dieser Satellit wird innerhalb der Geschichte von der russischen Regierung zerstört und somit die Verbindung zu dem spiritistischen Wesen gekappt. Allerdings läuft die Revolution, wenn auch mit diversen Opfern, in der Geschichte weiter. Als letztes Massenkommunikationsmittel wird hier von der Untergrundbewegung im Roman die Musik als Botschaftträger benutzt.(vgl. Dick, 2008)
Als erstes ist die Machtstruktur an sich, wie in so gut wie allen Werken Dicks, ein wichtiger Aspekt in diesem Roman. Diese Macht, sei es in der Form der FAP - Mitarbeiter (Friends of American People) oder „Valis“ selbst, ist extrem manipulativ. Beide „Institutionen“ werden in diesem Roman in ihren Einflussnahmen auf die Protagonisten geschildert. Über die Instrumente, wie Radio, Musik und Schrift in Buchform (genauer, die Science-Fiction Romane von Phil), wird hier die Mass Communication praktiziert.
Ein weiterer Aspekt ist die spirituelle Erfahrung, im Bezug auf „Valis“. Diese wird in der Geschichte selbst auch mit einem göttlichen Wesen verglichen. Hier führt Dick einen erheblichen religiösen Abschnitt ein, der, wie oben erwähnt, auch für ihn persönlich wichtig war. Die Aufklärung, ob es sich wirklich um Gott handelt, findet im Roman nicht statt. Immer wieder wird auf dieses Extraterrestrische Wesen Bezug genommen, allerdings meist nur in der Form des Satelliten außerhalb der Erde und dessen Einfluss auf die diversen Figuren im Roman.
Dieser Satellit wird innerhalb der Geschichte von der russischen Regierung zerstört und somit die Verbindung zu dem spiritistischen Wesen gekappt. Allerdings läuft die Revolution, wenn auch mit diversen Opfern, in der Geschichte weiter. Als letztes Massenkommunikationsmittel wird hier von der Untergrundbewegung im Roman die Musik als Botschaftträger benutzt.(vgl. Dick, 2008)
P.K. Dick spielt hier immer wieder mit den Mitteln, welche die Gesellschaft sich selbst zur Massenkommunikativen Nutzung auferlegt hat. In seinen Romanen werden immer wieder diese Werkzeuge benannt und benutzt. Sei es als das was sie sind, Massenkommunikationsmittel, oder als unterschwellige Botschaftträger, was allerdings wiederum nur in einer Masse oder Gesellschaftschicht funktioniert, welche Dick in seinen Geschichten ausformuliert.
..to be continued!
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